Qualität

Qualität in unserem Haus

"Qualität beginnt damit, die Zufriedenheit des Kunden in das Zentrum des Denkens zu stellen"

-John F. Akers-

Qualitätsmerkmale im Einzelnen

Zufriedenheit
Ein entscheidender Maßstab für die Qualität unseres Hauses ist der Grad der Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Fort und Weiterbildung
Durch die regelmäßigen berufsbezogene Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ihre Fachkompetenz sichergestellt und erweitert. 

Beschwerdemanagement
Um zufriedene Bewohnerinnen, Bewohner, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben und im stark ansteigenden Wettbewerb der Anbieter sich behaupten zu können, ist Beschwerdemanagement sehr wichtig.

Bewohner- und Mitarbeiterbefragungen
Es gibt in unserem Haus immer wieder Bewohner- und Mitarbeiterbefragungen, bei denen anonym verschiedene Bereiche des Seniorenzentrums bewertet werden. Daran kann sich für Verbesserungen orientiert und somit der Standard höher geschraubt werden.

Unser Haus wird wie alle anderen Pflegeeinrichtung auch vom medizinischen Dienst der Krankenkassen und der Heimaufsicht kontrolliert. Über die erst erneuerten Richtlinien des MDKs können Sie sich auf deren Webseite informieren. 

Neue Qualitätsprüfungsrichtlinie stationär (QPR)

Transparenzbericht 2019 Transparenzbericht 2019

MDK

MDK steht für: Medizinischer Dienst der Krankenversicherung. Damit sind die gesetzlichen Kassen gemeint, für Privatversicherte ist ein anderer Dienst (MEDICPROOF) zuständig. Zu den vorrangigen Aufgaben des MDK gehört die Pflegebegutachtung von Krankenversicherten.

Sobald ein Versicherter bzw. eine von ihm bevollmächtigte Person einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt hat, kommt der Begutachtungsprozess in Gang. 
 
Dieser läuft in der Regel ab wie folgt: 
 

  • Der Antrag auf Pflegesachleistungen bzw. Pflegegeld geht bei der Pflegekasse der oder des Pflegebedürftigen ein 
  • Die Pflegekasse beauftragt den MDK, ein Gutachten zu erstellen 
  • Normalerweise kommt ein MDK-Gutachter bzw. eine Gutachterin zur pflegebedürftigen Person nach Hause, in Ausnahmefällen funktioniert die Begutachtung auch im Krankenhaus oder nach Aktenlage 
  • Der Gutachter/die Gutachterin befragt die pflegebedürftige Person und (falls anwesend) nahestehende Personen zu Beeinträchtigungen in sechs wichtigen Lebensbereichen. Außerdem beobachtet er, wie der zu Pflegende sich bewegt und kommuniziert. All das dient der Feststellung des Pflegegrads

 
MDK-Gutachter sind Ärzte oder Pflegefachkräfte und kennen sich daher mit häufigen Erkrankungen und deren Symptomen aus. Bei der Begutachtung schlagen viele Gutachter sofort sinnvolle Hilfsmittel, Reha-Maßnahmen oder andere Wege vor, die den Pflegebedürftigen bzw. seine Angehörigen entlasten könnten. 

Anschließend wird das Gutachten erstellt, aufgrund dessen die Pflegekasse über den Pflegegrad entscheidet.

Qualitätsprüfungen im Pflegeheim

Auch in den Pflegeheimen ist der MDK regelmäßig präsent, denn er ist für die Qualitätsprüfungen zuständig. Bisher lief eine Qualitätsprüfung ab wie folgt: Die MDK-Qualitätsprüferinnen und -prüfer - Pflegefachkräfte mit Zusatzausbildung - kündigten ihren Besuch nur einen Tag vorher an. In den Pflegeheimen hinterfragten sie, wie hoch das Niveau in folgenden Bereichen ist:

  • Pflege und medizinische Versorgung 
  • Umgang mit Menschen mit Demenz 
  • Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft, Hygiene 

Abschließend gab es Schulnoten –  von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). 

Am Ende eines ausführlichen Bewertung- und Berechnungsverfahrens stand die Gesamtnote, die veröffentlicht wurde. Viele dieser "Pflegenoten" zu für Sie interessanten Einrichtungen sind im Internet abrufbar. 

Doch Ende 2019 trat die neue MDK-Prüfrichtlinie inkraft: Nun müssen alle Pflegeheime halbjährlich wichtige Daten über ihre Bewohnerinnen und Bewohner erheben. Dabei wird unter anderem festgehalten, wie gut Alltagsfähigkeiten erhalten werden können, wie auf besondere Anforderungen reagiert wird und wie gut Heimbewohner vor Stürzen, Mangelernährung und Dekubitus geschützt sind. Diese Daten leiten die Einrichtungen (anonymisiert) an die MDK weiter. Regelmäßige Stichproben in den Einrichtungen sollen den Wahrheitsgehalt der Angaben überprüfen, am Ende soll es aussagekräftige Bewertungen der Qualität der Einrichtungen geben. 

Gerne informieren wir Sie über die bisherigen und die neuen Ergebnisse unserer Seniorenzentren Martha-Maria. Sprechen Sie uns darauf an.
 

FQA - Heimaufsicht

FQA ist die Abkürzung für einen komplizierten Titel: Es steht für "Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht". FQA gibt es nur in Bayern; ihre Aufgaben entsprechen denen der Heimaufsicht in anderen Bundesländern. Tatsächlich trugen die FQA auch in Bayern bis 2009 den Titel Heimaufsicht. 

Die Heimaufsicht bzw. FQA ist zuständig für Alten- und Pflegeheime, Hospize, ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie Einrichtungen für Erwachsene mit Behinderungen in einer Stadt oder einem Landkreis. Allerdings ist in einigen Bundesländern, wie Rheinland-Pfalz oder dem Saarland, die Heimaufsicht auf Landesebene angesiedelt.  

Wichtigste Aufgaben: beraten, kontrollieren, Bewohner schützen 

FQA wie Heimaufsicht haben vor allem folgende Aufgaben: 

  • die Interessen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen zu schützen 
  • Einrichtungen bzw. ihre Träger zu überwachen und zu kontrollieren 
  • Einrichtungen bzw. ihre Träger zu beraten, wenn sie ein neues Heim bauen bzw. eröffnen oder ein bestehendes Heim aus- und umbauen möchten 
  • Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer zu beraten 
  • Anlaufstelle für Beschwerden zu sein und denselben nachzugehen. 

 
Um die Qualität der stationären Einrichtungen überprüfen, setzen FQA und Heimaufsicht auf regelmäßige, unangemeldete Begehungen (nach Möglichkeit jährlich). Dabei übernimmt ein fachkundiges Team (z.B. Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltungsfachkräfte) diese Begehungen. Weil sie speziell dafür geschult sind und einen landeseinheitlichen Prüfleitfaden nutzen, ist für größtmögliche Einheitlichkeit gesorgt.  

Schließlich halten die Prüferinnen und Prüfer die Ergebnisse in Prüfberichten fest, inklusive aller Mängel. Manche dieser Prüfberichte finden sich online, andere sind auf direkte Nachfrage in der Einrichtung einsehbar. Sprechen Sie uns bei Interesse auf unsere aktuellsten Prüfberichte an.
 

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